Arbeit mit Babys und deren Eltern

Die Arbeit mit Babys benötigt besondere Aufmerksamkeit/ Achtsamkeit. Meist ist eine kurze Vorbehandlung der Mutter/des Vaters sinnvoll, damit durch die Eltern schon eine erste Entspannung in den Raum und somit zum Kind übergeht. Danach ist eine Berührung des Babys leichter möglich. Auch während des Stillens ist eine sanfte Berührung an Füssen, Becken oder auch am Köpfchen sinnvoll.

Da die Strukturen der Babys noch sehr fein und in der Regel weniger belastet sind als bei Erwachsenen, benötigt es noch weniger Intensität bei der Berührung. Die achtsamen Hände des Therapeuten erspüren freie sowie eingeschränkte Stellen. Die freien Stellen werden unterstützt und dürfen sich ausbreiten. Meist sind tiefes Seufzen, Gähnen, Einschlafen aber auch Weinen Zeichen für einen Ausgleich im Nervensystem des Babys und werden deshalb begrüsst.

 

Durch Blicke, Töne und Bewegungen teilt sich der Säugling mit und gibt dem Therapeuten wichtige Hinweise für die weitere Behandlung. Langsamkeit, Verständnis, Achtsamkeit und Ansprache unterstützt zusätzlich, damit das Baby leichter in sein Gleichgewicht findet. Der Säugling fühlt sich dadurch sicherer und kann sich besser auf die Behandlung einlassen.

 

Als Abstand zwischen den Behandlungen haben sich 2 bis 4 Wochen bewährt. Bei ausserordentlichem Schreien oder starker Unruhe sind sie auch wöchentlich möglich.

 

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